Umgang mit seelisch verletzten Kindern

Umgang mit seelisch verletzten Kindern

Der Umgang mit seelisch verletzten Kindern ist für die Vormünder eine besondere Herausforderung. Um diese bewältigen zu können, sind zahlreiche Zusatzkompetenzen nötig, wie z. B. sozialpädagogische Fähigkeiten, Kreativität, das Kind spielerisch zu unterstützen und ihm Hilfestellung zu geben oder das Problemverhalten nicht gegen sich gerichtet zu verstehen. Weitere Punkte sollten bei der Arbeit mit den Mündeln Berücksichtigung finden: 

  • Die persönliche Geschichte des Kindes muss als Einflussfaktor auf das aktuelle Verhalten entsprechend gewürdigt und berücksichtigt werden.
  • Der Vormund sollte dem Kind trotz schwierigen Verhaltens Akzeptanz vermitteln.
  • Die Kinder brauchen sehr viel Hilfestellung und können lediglich kleinschrittig lernen.
  • Seelisch verletzte Kinder benötigen mehr Schutz und Kontrolle als Gleichaltrige sonst.
  • Sie brauchen besonders viel Ich-Stärkung und Hilfen bei der Persönlichkeitsentwicklung.
  • Seelisch verletzte Kinder benötigen überdurchschnittlich viel Lob und die Vermittlung von Wertschätzung.
  • Den Kindern müssen klare Strukturen und feste Regeln, also eine klare Orientierung, angeboten werden. Ausnahmen können sie schwer einordnen.
  • Der Vormund sollte als Bezugsperson eine positive Vorbildfunktion ein-nehmen.


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29.02.2024 Thema „Ist die Amtsvormundschaft noch zeitgemäß?“

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Fachtagung am 22.09.2022 Gemeinsam zum Wohl des Kindes Herausforderungen in der Ausübung der Sorge an den Schnittstellen von Pflegeeltern und Vormund nach der Gesetzesreform.

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